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Stablecoins legten im ersten Quartal weiter zu, obwohl der breitere Kryptomarkt an Wert verlor. Das Gesamtangebot erreichte einen Rekordwert von 315 Milliarden US-Dollar , der Quartalszuwachs betrug jedoch nur etwa 8 Milliarden US-Dollar und war damit das langsamste seit dem vierten Quartal 2023 .
Genau das macht die Daten interessant. Es handelte sich nicht um eine einfache, risikofreudige Expansion. Vielmehr sah es so aus, als ob Kapital im Kryptobereich verblieb, während es in sicherere, liquidere Anlagen umgeschichtet wurde.
Die Gesamtmarktkapitalisierung des Kryptomarktes sank im ersten Quartal um etwa 21 % , während das Angebot an Stablecoins um rund 2,6 % zunahm. Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass sich Händler eher auf Liquidität konzentrierten, als auf Kursgewinne zu spekulieren.
Vereinfacht gesagt, ist das Geld nicht vollständig aus dem Kryptomarkt abgeflossen. Ein bedeutender Teil davon floss stattdessen in stabile Anlagen, weshalb Konzepte wie Krypto-Hedging auch dann relevant bleiben, wenn die Stimmung defensiver wird.
Eine der deutlichsten Veränderungen im ersten Quartal zeigte sich bei den beiden größten Stablecoins. USDC legte um etwa 2 Milliarden US-Dollar zu , während USDT um rund 3 Milliarden US-Dollar sank . Dies deutet darauf hin, dass Händler nicht nur verstärkt in Stablecoins investierten, sondern auch selektiver bei der Auswahl der verwendeten Stablecoins vorgingen.
Das erste Quartal stand daher weniger im Zeichen einer breiten Expansion, sondern vielmehr einer internen Rotation. Die Nachfrage nach Stablecoins blieb stark, doch die Marktpräferenzen veränderten sich.
Gesamtangebot an Stablecoins: 315 Milliarden US-Dollar
Quartalszuwachs: rund 8 Milliarden US-Dollar
USDC-Änderung: + 2 Milliarden US-Dollar
USDT-Änderung: -3 Milliarden US-Dollar

Stablecoins machten im ersten Quartal rund 75 % des gesamten Krypto-Handelsvolumens aus, ein Anstieg gegenüber dem bisherigen Rekordwert von 72 % im dritten Quartal 2022. Das verdeutlicht, wie zentral dollarbasierte Vermögenswerte geworden sind, wenn Händler Flexibilität wünschen, ohne den Markt verlassen zu müssen.
Das bedeutet auch, dass die Ausführung umso wichtiger ist, je mehr Transaktionen über Stablecoin-Paare abgewickelt werden. In schnelllebigen Märkten müssen Händler weiterhin Slippage im Kryptobereich berücksichtigen, insbesondere wenn die Liquidität auf dem Papier hoch erscheint, sich der Kurs aber schnell bewegt.
Ein weiterer bemerkenswerter Trend war der Aufstieg von Stablecoins mit Rendite. Diese Kategorie wuchs im Quartal um etwa 22 % bzw. rund 4,3 Milliarden US-Dollar .
Das deutet darauf hin, dass ein Teil des Marktes sowohl Sicherheit als auch Rendite wünschte. In einem schwächeren Quartal erwies sich diese Kombination als attraktiver als ein direktes Engagement in volatileren Krypto-Assets.
Dies ist kein eindeutiges positives Signal. Ein steigendes Angebot an Stablecoins kann zwar konstruktiv sein, da es zeigt, dass Kapital weiterhin in der Blockchain aktiv ist, doch die Daten des ersten Quartals deuten eher auf Vorsicht als auf eine uneingeschränkte Risikobereitschaft hin.
Für Trader ist die Botschaft klar: Die Liquidität im Kryptomarkt blieb erhalten, doch die Überzeugung ließ nach. In einem solchen Markt ist Risikomanagement oft wichtiger als der Versuch, den nächsten Ausbruch vorherzusagen.
Das Angebot an Stablecoins erreichte einen Rekordwert: 315 Milliarden US-Dollar
Das Wachstum war das schwächste seit: Q4 2023
Stablecoins machten 75 % des Krypto-Handelsvolumens aus.
Gesamtmarktkapitalisierung des Kryptomarktes: Rückgang um 21 % im ersten Quartal
Das Angebot an Stablecoins erreichte im ersten Quartal einen Rekordwert, doch die wichtigste Botschaft war kein reines Wachstum. Angesichts des rückläufigen Gesamtmarktes im Kryptobereich, des gestiegenen Marktanteils von USDC und des Rekordanteils der Stablecoins am Handelsvolumen wirkte das Quartal eher wie eine Liquiditätssteigerung als eine breite Rückkehr zu risikoreicheren Anlagen.
Das ist nach wie vor ein wichtiges Signal. Das Kapital ist nicht aus dem Kryptomarkt verschwunden, sondern liegt derzeit in sichereren Anlagen und wartet auf eine klarere Richtung.
Denn es zeigt, dass Kapital im Kryptobereich weiterhin aktiv ist, selbst wenn Händler ihr Engagement in risikoreicheren Vermögenswerten reduzieren.
Nicht für sich allein. Im ersten Quartal 2026 legten Stablecoins zu, während der breitere Kryptomarkt fiel, was eher auf eine defensive Positionierung als auf eine vollständige Erholung hindeutet.
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