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Die Europäische Union schlägt im Rahmen ihres am 6. Februar angekündigten 20. Sanktionspakets ein umfassendes Verbot von Kryptowährungstransaktionen mit Verbindungen zu Russland vor. Ziel ist es, Schlupflöcher zu schließen, die es Moskau ermöglichen, traditionelle Bankbeschränkungen durch Kryptowährungen zu umgehen.

Der Vorschlag markiert eine Abkehr von der bisherigen Vorgehensweise der EU. Bislang verhängte Brüssel Sanktionen gegen einzelne russische Krypto-Plattformen. Sobald eine Plattform auf die schwarze Liste gesetzt wurde, entstanden Nachfolgeunternehmen.
Der neue Plan verfolgt einen umfassenden Ansatz. Interne EU-Dokumente zeigen, dass der Vorschlag die Interaktion mit jeglichen in Russland ansässigen Krypto-Dienstleistern verbieten würde. Auch die Nutzung von Plattformen für Krypto-Transfers, die von russischem Territorium aus operieren, wäre untersagt.
Dies erfordert die einstimmige Zustimmung aller 27 EU-Mitgliedstaaten. Drei Länder haben Bedenken geäußert. Die Kommission strebt eine Verabschiedung bis zum 24. Februar an.
Für Mubite- Händler ergeben sich strukturelle Konsequenzen. EU-regulierte Börsen müssten russische Nutzer sperren und strengere Kontrollen einführen.
Die grenzenlose Natur von Kryptowährungen stellt die Strafverfolgung vor Herausforderungen. Werte fließen ohne traditionelle Intermediäre über verschiedene Rechtsordnungen hinweg. EU-Beamte befürchten, dass mit der Verschärfung der Bankenaufsicht illegale Akteure auf digitale Vermögenswerte ausweichen.
Es gibt Hinweise darauf, dass russische Unternehmen trotz Sanktionen Kryptowährungen genutzt haben, um weiterhin Zugang zu Finanzmitteln zu haben. Die EU-Importe prioritärer Güter nach Kirgisistan stiegen um 800 %. Die kirgisischen Exporte nach Russland legten um 1.200 % zu. Die EU erwägt nun Exportverbote für Güter mit doppeltem Verwendungszweck nach Kirgisistan.
Das Verständnis der Funktionsweise von Kryptotransaktionen erklärt, warum Regulierungsbehörden Kryptowährungen als Sanktionsrisiko einstufen. Transaktionen benötigen keine Bankeninfrastruktur. Die Herausforderung: Zentralisierte Börsen lassen sich regulieren, dezentrale Protokolle hingegen sind schwerer zu blockieren.
Der Vorschlag zielt konkret auf mehrere Bereiche ab. Der digitale Rubel, die digitale Zentralbankwährung Russlands, soll vollständig verboten werden. Die flächendeckende Einführung ist für September 2026 geplant.
Der Stablecoin A7A5 steht ebenfalls im Fokus. Das tägliche Handelsvolumen sank nach ersten Sanktionen von 1,5 Milliarden US-Dollar Mitte 2025 auf 500 Millionen US-Dollar im Januar. Die Nutzerbasis wuchs jedoch von 14.000 im Juli auf 35.500 Konten.
Die Zahlungsplattform A7 und ihre Nachfolger von Garantex sind betroffen. Garantex war vor den Sanktionen Russlands größte Kryptobörse. Nach der Aufnahme auf die schwarze Liste entstanden Spiegeloperationen.
Für Händler steigt der Compliance-Druck. EU-Börsen müssen russische Nutzer per Geofencing eingrenzen, sanktionierte Wallets sperren und die Kontrollen für Stablecoins verschärfen. Risikomanagement wird in Zeiten sich ändernder regulatorischer Rahmenbedingungen unerlässlich.
Das Maßnahmenpaket geht über Kryptowährungen hinaus. Es verbietet 20 weitere russische Regionalbanken, schließt sie vom SWIFT-System aus und beschränkt Exporte in Höhe von 360 Millionen Euro sowie Importe in Höhe von 570 Millionen Euro. Seerechtliche Sanktionen zielen auf 43 weitere Schiffe der sogenannten Schattenflotte ab.
Der Vorschlag signalisiert eine härtere EU-Haltung gegenüber der Umgehung von Kryptosanktionen. Die Umsetzung hängt jedoch von der einstimmigen Zustimmung aller Mitgliedstaaten ab. Die Kommission hatte den 24. Februar als Verabschiedungsdatum anvisiert. Dieser Zeitplan könnte sich verschieben. Beachten Sie Folgendes:
Zustimmung des Rates: Einstimmige Zustimmung erforderlich. Jeder Mitgliedstaat kann dies verhindern.
Hinweise zur Umsetzung: Der Rechtstext definiert die erfassten Tätigkeiten und Rechtssubjekte.
Branchenkonformität: Wie Börsen die Regeln interpretieren und umsetzen.
DeFi-Migration: Wechseln die Nutzer zu dezentralen Protokollen?
Der EU-Sanktionsbeauftragte David O'Sullivan reist am 26. Februar nach Kirgisistan, um über die Umgehung der Sanktionen durch Drittstaaten zu sprechen. Das Ergebnis könnte ein Indiz für eine Verschärfung der Sanktionsmaßnahmen sein.
Die Wirksamkeit von Kryptosanktionen bleibt ungewiss. Bisherige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Verbote zentralisierter Börsen die Aktivitäten in Richtung Peer-to-Peer- und DeFi-Kanäle lenken. Der vorliegende Vorschlag zeigt jedoch, dass digitale Vermögenswerte nun als strategische Komponenten der Sanktionsdurchsetzung und nicht mehr als Randtechnologie betrachtet werden. Märkte könnten auf politische Unsicherheit reagieren. Bei ähnlichen Maßnahmen stiegen die Handelsgebühren in volatilen Phasen an, da Liquiditätsanbieter ihre Strategien anpassten.
The EU's 20th sanctions package targets Russia with crypto transaction bans, digital ruble restrictions, banking sanctions, export controls on dual-use goods, and maritime sanctions on Russian oil. It was announced February 6, 2026.
The EU aims to close loopholes allowing sanctions evasion through digital assets. Previous attempts to sanction individual platforms failed as successor operations emerged. The blanket ban systematically cuts off crypto as a bypass tool.
The ban requires unanimous approval from all 27 EU member states. The Commission targeted February 24, 2026, but three countries have concerns. Timing depends on resolving these issues and finalizing the legal text.
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