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Am 5. Februar 2026 fiel der Bitcoin-Kurs unter 70.000 US-Dollar. Heute notiert er bei rund 69.500 US-Dollar, nachdem er auf Bitstamp ein Tagestief von etwa 69.101 US-Dollar erreicht hatte. Der Kursverfall in den USA brach während der asiatischen Handelszeiten abrupt ein und machte die jüngsten Gewinne zunichte.
Diese Entwicklung sorgte für allgemeine Marktverunsicherung. Laut Daten großer Börsen wurden innerhalb von 24 Stunden Krypto-Liquidationen im Wert von 853 Millionen US-Dollar verzeichnet. An den Derivatemärkten herrschte eine starke Risikoaversion.

Die Ausführung wurde schwierig. Slippage nahm in schnelllebigen Märkten zu, da die Orderbücher dünner wurden und Ausstiege zu schlechteren Preisen ausgeführt wurden. Händler, die Slippage reduzieren möchten, müssen unter diesen Bedingungen kleinere Positionsgrößen verwenden.
Liquidationen erklären den rasanten Kursverfall. TheStreet berichtete von Zwangsliquidationen im Kryptobereich in Höhe von 853 Millionen US-Dollar. Long-Positionen waren am stärksten betroffen. Viele Händler hatten auf einen weiteren Kursanstieg spekuliert. Der plötzliche Einbruch traf sie völlig unvorbereitet. Die Margin-Grenzen wurden innerhalb weniger Minuten unterschritten. Dies führte zu automatischen Schließungen an allen Börsen.
Leverage bei Krypto-Perpetual-Futures („Perps“) bedeutet, dass Sie nur einen Bruchteil des Positionswerts als Margin (Sicherheit) hinterlegen, aber dennoch vom vollen Nominalwert des Kontrakts profitieren. Bei einem Hebel von beispielsweise 10x ermöglicht Ihnen eine Margin von 100 USD, eine BTC-Perpetual-Position im Wert von 1.000 USD zu kontrollieren. Gewinne und Verluste verhalten sich also so, als hielten Sie BTC im Wert von 1.000 USD, und bereits eine relativ kleine Kursbewegung gegen Sie kann Ihre gesamte Margin liquidieren. Wenn der Kurs ein wichtiges Niveau unterschreitet, werden gehebelte Long-Positionen automatisch geschlossen. Börsen verkaufen Positionen zwangsweise, um die Margin zu decken. Dies erhöht den Verkaufsdruck und beschleunigt den Kursverfall. Jede Verkaufswelle drückt den Kurs weiter nach unten. Dieser niedrigere Kurs löst dann die nächste Liquidationswelle aus. In schnelllebigen Märkten verstärkt sich dieser Prozess selbst. Die Orderbücher können den Fluss nicht reibungslos aufnehmen. Diese Dynamik ist typisch für Kryptoderivate wie Perpetual Futures. Hoher Hebel erhöht das Risiko bei Volatilitätsspitzen. Kleine Kursbewegungen führen zu großen Kontoschwankungen. Händler mit hohem Hebel haben weniger Spielraum für Fehler. Sobald die Volatilität zunimmt, steigt das Liquidationsrisiko sprunghaft an. Deshalb erscheinen Kaskadenereignisse oft plötzlich, folgen aber mechanischen Regeln. Liquidations-Snapshot:
Gesamtliquidationen: 853 Mio. $
Am stärksten betroffen: Long-Positionen in BTC und ETH
Schnellste Kaskade: Innerhalb weniger Stunden nach dem Durchbruch bei 70.000 $
Starkes Risikomanagement und strenge Risikoregeln sind bei Liquidationskaskaden von größter Bedeutung.

Der Tweet von WatcherGuru hob hervor, dass Strategy einen gemeldeten nicht realisierten Verlust von 2,1 Milliarden Dollar in Bezug auf seine Bitcoin-Position ausweist.
Das Unternehmen hält 673.783 BTC, die zu geschätzten Gesamtkosten von 50,55 Milliarden US-Dollar erworben wurden. Jüngste Kursrückgänge ließen die nicht realisierten Verluste im vierten Quartal zwischenzeitlich auf über 17,44 Milliarden US-Dollar ansteigen.
Es handelt sich hierbei um einen Buchverlust. Das bedeutet nicht, dass man verkaufen muss. Allerdings beeinflussen hohe unrealisierte Kursverluste die Anlegerpsychologie. Das Engagement in US-Staatsanleihen gerät in Marktstressphasen in die Schlagzeilen.
Die Bitcoin-Bestände von Unternehmen beeinflussen häufig die Marktstimmung. Händler achten auf Änderungen in der Treasury-Strategie, selbst wenn kein Liquidationsrisiko besteht.
Der Bitcoin-Kurs befindet sich heute in einer Entscheidungszone. Händler beobachten, ob BTC die Marke von 70.000 US-Dollar schnell zurückerobert. Eine starke Erholung könnte auf eine Erschöpfung der Verkäufer hindeuten. Ein schwacher Kursanstieg könnte die Marke von 70.000 US-Dollar zu einem Widerstand machen.
Liquidationen bleiben das entscheidende Signal. Verlangsamt sich der Zwangsverkauf, könnte die Volatilität nachlassen. Bleibt die Zahl der Liquidationen hoch, kann die Instabilität anhalten. Märkte stabilisieren sich erst, wenn die Kaskadeneffekte abklingen.
Die Ausführungsbedingungen sind jetzt entscheidend. Die Spreads sind höher als üblich. Geringe Handelsvolumina erhöhen die Handelshemmnisse. Dies erschwert Ein- und Ausstiege.
Händler beobachten Folgendes:
● Ob das Liquidationsvolumen zurückgeht
● Wenn die Intraday-Volatilität sinkt
● Wie sich Spreads und Ausführungskosten verhalten
Dieser Markt erfordert striktes Risikomanagement. Händler sollten nach Kursrückgängen eine Überbewertung ihrer Positionen vermeiden. Kleinere Positionen reduzieren den Verlust bei schnellen Kursschwankungen. Der Kapitalschutz ist wichtiger als jede Kursbewegung mitzunehmen. Geduld und regelbasiertes Handeln verschaffen Händlern in Phasen hoher Volatilität einen Vorteil.
A technical level failed. Leveraged longs were liquidated. Forced selling accelerated the drop.
Liquidationen sind erzwungene Schließungen von gehebelten Positionen. Sie führen bei Kursrückgängen zu zusätzlichem Verkaufsdruck.
It affects sentiment, not supply. No forced selling is confirmed. It is a perception factor.
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