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Am 20. Mai reichte Morgan Stanley eine geänderte Registrierungserklärung für den Morgan Stanley Solana Trust ein, einen geplanten Spot-ETF namens Solana, der voraussichtlich an der NYSE Arca unter dem Tickersymbol MSOL gehandelt werden soll. Die ursprüngliche Einreichung vom Januar diente lediglich als Platzhalter. Diese hier ist es nicht. Sie benennt die Verwahrstellen, erläutert die Staking-Mechanismen, beschreibt die Erstellung und Rücknahme von Anteilen und signalisiert, dass einer der weltweit größten Vermögensverwalter ernsthaft an einem Live-Produkt arbeitet. Die institutionelle Warteliste für Solana hat sich damit deutlich vorgerückt.
Die Ergänzung füllt die Lücken, die der Entwurf vom Januar offengelassen hatte. Aus unserer Analyse des gesamten Dokuments ergibt sich Folgendes:
Der Trust hält SOL direkt und nicht über Derivate oder synthetische Positionen.
BNY Mellon und Coinbase Custody wurden als Verwahrstellen benannt.
Der Fonds kann bis zu 100 % seiner SOL-Bestände über Drittanbieter halten.
Die Solana-Staking-Belohnungen werden im Nettoinventarwert des Fonds abgebildet und nicht separat ausgeschüttet.
Gemäß den aktuellen Richtlinien des IRS sind vierteljährliche Prämienausschüttungen geplant.
Es wurde noch keine Managementgebühr festgelegt – Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart hob dies als die bemerkenswerteste Lücke in der Anmeldung hervor.
Die Staking-Komponente unterscheidet MSOL von allen anderen aktuell gehandelten Bitcoin-ETFs. Ein Spot-Solana-ETF, der Staking-Belohnungen innerhalb des Produkts anhäuft, ist ein grundlegend anderes Instrument als ein passives Preisverfolgungsinstrument. Er generiert Rendite direkt aus dem Netzwerk, was das Renditeprofil und die Wettbewerbsposition gegenüber dem direkten Halten von SOL verändert.
Spot-Solana-ETFs haben im Mai bereits über 103 Millionen US-Dollar an Zuflüssen verzeichnet, noch bevor MSOL überhaupt zugelassen ist. Der SOL-Kurs notiert aktuell bei rund 84 US-Dollar, zwar unter dem Höchststand von 2025, aber deutlich über dem Niveau von unter 30 US-Dollar während der Phase der regulatorischen Unsicherheit.

Morgan Stanley verwaltet über seine Vermögensverwaltungssparte Billionen an Kundengeldern. Die Genehmigung von MSOL würde Solana den Zugang zu Altersvorsorgeportfolios, Unternehmensfinanzierungen und den 8,6 Millionen E*Trade-Kunden ermöglichen, für die die Bank bereits den direkten Kryptohandel über Zerohash einführt. Das entspricht einem völlig anderen potenziellen Kapitalzufluss als dem, was derzeit in SOL eingepreist ist.
Goldman Sachs hat diese Woche trotz steigender institutioneller Mittelzuflüsse seine Positionen im Solana- und XRP-ETF vollständig aufgelöst. Während eine Großbank investiert, steigt eine andere aus. Ein institutioneller Konsens zu Solana besteht noch nicht. Die Genehmigung von MSOL würde die Entwicklung beschleunigen.
Dies ist absolutes Neuland für regulierte US-amerikanische Anlageprodukte. Wer SOL direkt hält und staket, erhält Netzwerk-Belohnungen von derzeit etwa 6 bis 7 % jährlich für die Unterstützung bei der Validierung von Transaktionen. MSOL plant, diese Belohnungen an die Anteilseigner innerhalb der Fondsstruktur weiterzugeben.
Das Produkt würde Folgendes bieten:
Direktes SOL-Exposure über ein herkömmliches Brokerkonto ohne Wallets oder private Schlüssel
Die im Fonds anfallenden Staking-Renditen werden anhand der Validator-Performance, der Verfügbarkeit und der Slashing-Historie bewertet.
Regulierte Verwahrung über BNY Mellon und Coinbase Custody
Das Verständnis von Liquidationsmechanismen und Finanzierungsraten ist hier besonders relevant. Institutionelle Anleger, die innerhalb einer ETF-Struktur Staking-Renditen erzielen, haben andere Anlageanreize als Händler, die über Perpetual Futures auf SOL zugreifen. Dies beeinflusst das Verhalten der Finanzierungsraten für SOL-Perpetual-Futures mit dem Wachstum des verwalteten Vermögens von MSOL.
In unserem diese Woche veröffentlichten XRP-Artikel haben wir Solana als das Asset identifiziert, das am ehesten dem CME-Kurs von XRP folgen dürfte: Sobald regulatorische Klarheit herrscht, institutionelle Produkte innerhalb von 12 Monaten verfügbar sein und das Handelsvolumen unabhängig von der Spotpreisentwicklung steigen. Die MSOL-Anmeldung ist der erste konkrete Schritt in dieser Entwicklung.
Es handelt sich nicht um eine Genehmigung. Die SEC kann zusätzliche Informationen oder Änderungen anfordern. Jede aktualisierte Einreichung wird jedoch im Allgemeinen als Fortschritt gewertet, und diese Änderung ersetzt Platzhalter durch namentlich genannte Verwahrstellen und detaillierte Staking-Mechanismen. Dies ist inhaltlich, nicht verfahrenstechnisch.
Die MSOL-Anmeldung ist ein positives strukturelles Signal. Sie stellt jedoch kein Handelssignal dar. Die Zeitspanne zwischen einer Anmeldung und einem realen ETF mit tatsächlichen Mittelzuflüssen beträgt Monate und hängt von regulatorischen Entscheidungen ab.
Der SOL-Kurs schwankte innerhalb von weniger als 18 Monaten von 30 $ auf 295 $ und fiel dann wieder auf 84 $. Wer Solana über Perpetual Futures handelt, muss verstehen, wie sich das Liquidationsrisiko bei einem so volatilen Asset verhält. Die zunehmende institutionelle Akzeptanz wirkt sich positiv aus, stellt aber keine Untergrenze dar. Die Positionsgröße sollte sich nach dem verwendeten Instrument richten, nicht nur nach der Stärke der These.
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